Langlauf: Johaug nach CAS-Anhörung zuversichtlich

Lausanne (APA/dpa) - Die wegen Dopings gesperrte norwegische Spitzen-Langläuferin Therese Johaug hat sich nach einer Anhörung vor dem Intern...

Lausanne (APA/dpa) - Die wegen Dopings gesperrte norwegische Spitzen-Langläuferin Therese Johaug hat sich nach einer Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne optimistisch gezeigt, an den Olympischen Winterspielen 2018 teilnehmen zu können. Am Dienstag musste sich Johaug vor dem dreiköpfigen Tribunal verantworten. „Ich bin sehr erleichtert, dass es vorbei ist“, sagte sie im Anschluss.

Sie habe ein gutes Gefühl. „Ich fühlte mich in der Lage, das zu vermitteln, was ich wollte“, erklärte die mehrfache Weltmeisterin. Jetzt liege die Entscheidung beim CAS. Das Urteil wird in einigen Wochen erwartet. Den Obersten Sportgerichtshof angerufen hatte der Ski-Weltverband (FIS), für den die vom norwegischen Skiverband ausgesprochene Sperre von 13 Monaten zu milde ist.

Johaug war nach der Verwendung einer Sonnencreme mit verbotenen Substanzen im September 2016 positiv getestet worden. Diese war ihr vom damaligen norwegischen Mannschaftsarzt in einem Trainingslager verordnet und verabreicht worden. Sollte es bei der ursprünglichen 13-Monate-Sperre bleiben, könnte die 28-jährige Johaug im nächsten Februar in Pyeongchang starten.

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