Dressurreiten

Dressur-Königinnen und eine echte Prinzessin

© Schindlhof

Die letzten Vorbereitungen für das Schindlhof-Turnier sind angelaufen. Der Andrang ist erneut groß – vor allem, was die Anzahl der Stars betrifft.

Von Sabine Hochschwarzer

Innsbruck –Allmählich wird es turbulent. Am sonst beschaulichen Schindlhof bei Fritzens biegen Sattelschlepper ein, wird gehämmert und aufgebaut. Wie jedes Jahr wenige Tage vor dem Manfred & Hilde-Swarovski-Dressurturnier, das ab Freitag seine bereits 23. Auflage erlebt. Die Vorbereitungen sind enorm. „Andere Turniere dieser Größenordnung finden auf Sportanlagen statt, bei uns ist es ein Bauernhof“, beschreibt Organisator Klaus Haim-Swarosvki die Herausforderungen.

Über 80 Pferde und ihre Pfleger gilt es unterzubringen. 15 der eigenen Tiere wurden in die Nachbarschaft ausgesiedelt und es wurden Extra-Boxen aufgestellt. Die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch, die vierbeinigen Stars der Szene zum Teil millionenschwer. Alles wird noch einmal extra desinfiziert. „Es sollen ja alle gesund bleiben“, sagt der Hofherr.

Die Reiter stehen in puncto Können aber um nichts nach: Mit Isabell Werth und Dorothee Schneider kommen etwa die aktuelle Nummer eins bzw. drei der Dressur-Weltrangliste und die Olympiasiegerinnen nach Tirol. Die Liste an Hochkarätern lässt sich beliebig verlängern: Fabienne Lütkemeier, Vorjahres-Kürsiegerin Jenny Lang-Nobbe oder auch Österreichs Olympia-Reiterin Victoria Max-Theurer.

Neben den Dressur-Königinnen wird auch eine echte Prinzessin zu Gast sein: „Her Royal Highness“ Sirivannavari Nariratana aus Thailand, Tochter von König Rama X. „Sie will als normale Reiterin behandelt werden, alles andere ist geheim“, sagt Haim-Swarovski, „Nur so viel: Mit den Olympiasiegerinnen läuft es weitaus einfacher.“