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Vierjährige starb beim Tauziehen mit Lastwagen

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Im Erzgebirge hat der tragische Tod eines Kindes große Betroffenheit ausgelöst. Das Unglück geschah bei einem Spiel in einer Betreuungseinrichtung. Das kleine Mädchen war unter das Vorderrad eines Lkw geraten.

Schwarzenberg – Beim Spielen ist ein kleines Mädchen am Mittwoch im Erzgebirge unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. Die Vierjährige war am Mittag an einem Spiel beteiligt, als sie unter das Vorderrad eines Lastkraftwagens geriet, wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilte. Bei dem Spiel ging es um ein Tauziehen mit einem alten Laster, der von einem 36 Jahre alten Fahrer gelenkt wurde. Dabei waren mehrere Kinder hingefallen. Die Vierjährige kam unter den Lkw. Ein Rettungshubschrauber brachte das schwer verletzte Mädchen ins Krankenhaus. Ihm konnte aber nicht mehr geholfen werden.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen Lenker

Der genaue Hergang der Tragödie inSchwarzenberg war wenige Stunden später noch unklar. Nach Angaben der Stadtverwaltung geschah das Unglück nicht in einer städtischen Kita, sondern während der Ferienbetreuung einer Glaubensgemeinschaft. In demOrt löste das große Betroffenheit aus. „Das erschüttert uns sehr“, sagte Hauptamtsleiterin Sylvia Mack der Deutschen Presse-Agentur. Der Verwaltung lägen derzeit keine weiteren Informationen vor. Man wisse noch nicht, welche Familie betroffen sei. Zunächst habe man nur mitbekommen, dass die Feuerwehr ausgerückt sei. Allerdings sei bei ihrem Eintreffen schon ein Rettungsdienst vor Ort gewesen.

Der Landkreis war für eine Nachfrage am Mittwoch zunächst nicht erreichbar. Bei den Ermittlungen zum Unfallhergang soll nun auch der Lkw untersucht werden. Gegen den 36-Jährigen, der in dem alten Lkw IFA W 50 saß, wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. (dpa)