Schuhdiebe in Innsbruck: Polizei sucht zwei verdächtige Frauen

Seit Wochen werden in Innsbrucker Stiegenhäusern Schuhe gestohlen. Nun sucht die Polizei nach zwei Frauen.

Symbolfoto.
© AFP

Innsbruck – Die Schuhe im Gang vor der Wohnungstüre ausziehen und stehen lassen: In Innsbruck ist das für viele ganz normal. Aber offenbar haben nun auch Diebe die Stiegenhäuser und Flure von Mehrfamilienhäusern für ihre Beutezüge entdeckt. Seit Wochen beschäftigen die Innsbrucker Polizei verschwundene Schuhe – und auch andere Gegenstände.

In der Nacht auf Sonntag wurde eine 17-Jährige Opfer der Schuhdiebe: Sechs hochwertige Paare hatte sie vor der Wohnung im Hausgang stehen. Zwei Frauen sollen sie gegen 2.30 Uhr weggetragen haben. Die Polizei geht nun – auch aufgrund des Modus Operandi – von Serientäterinnen aus.

Beschreibung der Verdächtigen

Laut Aussendung dürfte es sich bei den Verdächtigen um Frauen aus dem Bettlermilieu handeln. Beide haben dunkle Haare und einen südländischen Teint. Die eine ist etwa 50 Jahre alt und hat eine normale bis festere Statur. Sie war in der Tatnacht mit dunkler Jacke und dunkler Hose bekleidet.

Ihr mutmaßliche Komplizin ist etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß und schlank. Die etwa 30 Jahre alte Frau trug eine dunkle Hose, ein dunkles Shirt mit Aufschrift, eine blaue Umhängejacke und helle Schuhe. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Reichenau unter Tel. 059133/7588 entgegen.

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Hauseingangs- und Kellertüren zusperren

Die Exekutive rät dazu, Gegenstände (vor allem Schuhe) nicht im Stiegenhaus abzustellen. Kinderwägen, Kinderspielzeug und Ähnliches sollten abgesperrt werden.

Unversperrte Hauseingangs- und Kellerzugangstüren erleichtern den Tätern ihre Diebstähle, daher sollte auf sorgfältiges Abschließen geachtet werden. (TT.com)


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