Tiroler von Aktienbetrügern um mehrere Zehntausend Euro geprellt

Ein 46-jähriger Tiroler zahlte etwa 50.000 Euro für ein Aktiengeschäft, das nie stattfand. Ein 54-jähriger Unterländer wurde ebenfalls durch Aktienbetrüger um mehrere zehntausend Euro geprellt.

Symbolfoto.
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Innsbruck – Seine Gutgläubigkeit musste ein 46-jähriger Tiroler kürzlich teuer bezahlen. Dem Mann wurde von einer Firma angeboten, gegen Bezahlung seine wertlosen Aktien in handelbare umzuwandeln. Der 46-Jährige nahm das Angebot an und überwies Anfang Mai mehrere Zehntausend Euro. Als er Anfang Juni immer noch kein Aktienpaket erhalten hatte und auch sein Bargeld nicht zurücküberwiesen worden war, wurde er misstrauisch und erstattete Anzeige bei der Polizei. Wie sich herausstellte, war die Firma, die das Angebot erstellt hatte, längst nicht mehr erreichbar.

Weiterer Fall im Unterland

Ein 54-jähriger Lehrer aus dem Unterland wurde auf ähnliche Weise Opfer von Betrügern. Der Mann kaufte im Februar Aktien eines deutschen Unternehmens im Wert von etwa 50.000 Euro. Die Aktien wurden allerdings nie auf das Depot seiner Hausbank übertragen. Schließlich verschwand auch die Internetseite der Verkäufer. Telefonnummern und E-Mail-Adressen funktionierten ebenfalls nicht mehr. Schließlich erstattete der 54-Jährige Anzeige. (TT.com)

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