Michael Sturminger: „Ich glaube nicht an eine Hölle“

Am 21. Juli geht die Premiere von Michael Sturmingers „Jedermann“-Inszenierung über die Domplatz-Bühne. Ein Gespräch über Menschsein und Moral, Wahrheit und Wahrhaftigkeit und die Verschwendung von Talenten.

Regisseur Michael Sturminger will Hugo von Hofmannsthals Traditionsstück „Jedermann“ aus der Sicht unserer Zeit erzählen.
© APA

Salzburg – Er ist das Herzstück und die Cashcow der Salzburger Festspiele – und wird heuer erstmals aus einer zeitgenössischen Perspektive erzählt. Regie beim ausverkauften „Jedermann“, der von Tobias Moretti verkörpert wird, führt Michael Sturminger, der nur wenige Wochen Zeit hatte, um das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ ins Jetzt zu holen. Erst im April wurde der Wiener Theater-, Film- und Opernregisseur zum Nachfolger von Julian Crouch und Brian Mertes bestimmt, die Hugo von Hofmannsthals Traditionsstück 2013 neu aufgestellt hatten. Die geplante Weiterentwicklung ihres Konzepts scheiterte aber letztlich. Mit der TT spricht Sturminger über die „absurd“ kurze Inszenierungszeit, sein fruchtbares Zusammenraufen mit Tobias Moretti und die Magie des Domplatzes.

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