Terroristen auf den Philippinen töteten zwei vietnamesische Geiseln

Die Vietnamesen waren vor Monaten von einem Frachtschiff entführt worden. Die Gruppe Abu Sayyaf wird verantwortlich gemacht.

Philippinische Soldaten im Kampf gegen die Abu Sayyaf.
© AFP

Manila – Islamisten auf den Philippinen haben zwei entführte Seeleute aus Vietnam enthauptet. Nach Angaben einer Militärsprecherin vom Mittwoch wurden die Leichen der vor acht Monaten entführten Vietnamesen in einem Dorf in der Provinz Basilan entdeckt.

Kämpfer der Terrorgruppe Abu Sayyaf hatten im November insgesamt sechs Seeleute von dem vietnamesischen Frachtschiff „MV Royal16“ entführt, einer von ihnen war im Mai gerettet worden.

Insgesamt halten die mit der Terrormiliz IS (Daesh) verbündeten Extremisten auf der Insel Jolo 22 Geiseln fest. 14 von ihnen sind Ausländer. Ebenfalls islamistische Kämpfer hatten im Mai die Stadt Marawi auf der Insel Mindanao angegriffen und besetzen noch immer Teile der Stadt. Präsident Rodrigo Duterte verhängte am 23. Mai über die gesamte Insel das Kriegsrecht. (APA/dpa)


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