Polizei nahm mindestens zehn Mafia-Mitglieder in Spanien fest

Die Ermittlungen wegen Drogenhandels und Geldwäsche dauerten weiter an.

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Barcelona – Die Polizei in Spanien hat im Rahmen eines europaweiten Großeinsatzes mindestens zehn Mitglieder der italienischen Mafiaorganisation Camorra festgenommen. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Barcelona mitteilte, dauerten die Ermittlungen wegen Drogenhandels und Geldwäsche weiter an. Demnach gingen zeitgleich auch in Deutschland und Italien Behörden gegen den neapolitanischen Mafiaring vor.

Italiens Mafia-Sonderermittler Franco Roberti sagte vergangenen Monat in einem Interview mit der spanischen Tageszeitung El Pais, Spanien sei ein strategisch bedeutsames Land für die organisierte Kriminalität. Wegen seiner Nähe zu Marokko, dem weltweit größten Hersteller von Haschisch, ist Spanien Europas wichtigster Umschlagplatz für Marihuana-Produkte. Aufgrund der Handelsbeziehungen mit Südamerika gelangt vielfach auch Kokain nach Spanien. (APA/AFP)

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