Müllreform in Innsbruck benötigt eine Reform

Steht das neue Abholsystem für Altpapier und Plastik in Innsbruck auf rechtlich fragwürdigen Füßen? Ein Rechtsanwalt hegt diesen Verdacht. Die Stadt gesteht eine „Rechtsunsicherheit“ ein, eine interne Prüfung läuft.

Die gelben und roten Müllcontainer müssen von den Besitzern bzw. Betreuern der Liegenschaften zur Abholung bereitgestellt werden.
© Rudy de Moor / TT

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Früher, da sind sich der erst kürzlich aus dem Amt geschiedene Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer, Robert Moll, und Rechtsanwalt Hanns Forcher-Mayr einig, war in Innsbruck vieles leichter. Zumindest was das System der Müllentsorgung betrifft. Mit der Umstellung der restlichen Innen- sowie der Altstadt gilt nun aber seit März für das gesamte Stadtgebiet das neue Müllsammelsystem. Soll heißen: Bis auf wenige Ausnahmen sind die Müllsammelinseln aufgelassen worden – Altpapier und Leichtverpackungen (Plastik) müssen von Haus zu Haus gesondert getrennt, in roten bzw. gelben Mülltonnen (bzw. Säcken) gesammelt und zur Abholung bereitgestellt werden.

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