Mindestens sieben Tote bei schweren Unwettern in Japan

Durch starke Regenfälle wurden zahlreiche Straßen und Häuser auf Kyushu weggeschwemmt. Mindestens sieben Menschen starben, 14 werden vermisst.

Auf Kyushu, einer der vier Hauptinseln Japans, rissen starke Regenfälle ganze Dörfer mit.
© JIJI PRESS

Tokio – Überschwemmungen in Folge verheerender Regenfälle haben im Südwesten Japans mindestens sieben Menschen in den Tod gerissen. Einsatzkräfte suchten am Freitag nach mindestens 14 Menschen, Hunderte in den mit am schwersten betroffenen Provinzen Fukuoka und Oita warteten auf ihre Bergung, wie Medien berichteten. Rund 144.000 Bewohner durften weiterhin nicht in ihre Häuser zurück.

Die rekordstarken Regenfälle richteten auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu Verwüstungen an. Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder von eingestürzten Häusern, entwurzelten Bäumen und fortgerissenen Autos. Wegen der Überschwemmungen wurde die am Wochenende geplante Bekanntgabe der Verlobung der kaiserlichen Prinzessin Mako abgesagt. (APA/dpa)

Wie viele Menschen in den Fluten starben, ist noch unklar. Zahlreiche Bewohner werden vermisst.
© AFP

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