„Rettung kein Wunschkonzert“

Wer im Gebirge in eine Notlage gerät, hat nicht automatisch einen Anspruch auf eine Hubschrauberbergung. Die Gratisbergung durch die Polizei steht auf dem Prüfstand.

Erschöpfte Wanderer werden derzeit noch kostenlos von der Polizei ins Tal geflogen.
© Domanig

Von Nikolaus Paumgartten

Absam –Sechsmal innerhalb von drei Jahren geriet ein Bergsteiger im Karwendel in Bergnot. Zuletzt musste die Bergrettung Hall, wie berichtet, Mitte Juni ausrücken, um dem 68-Jährigen am Lafatscher Joch zu Hilfe zu kommen. Schmerzen im Knie und Erschöpfung hatte der Mann bei seinem Notruf zu Protokoll gegeben und eine Rettung per Hubschrauber gefordert. Nicht geflogen, sondern von den Bergrettern ins Tal begleitet wurde der Alpinist schließlich. Die Einsatzkräfte hatten ihn unverletzt angetroffen.

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