Natura 2000: Juncker schickt seinen Umweltchef nach Tirol

In die Auseinandersetzung um geforderte Nachnominierungen von Schutzgebieten kommt Bewegung. EU-Kommission sucht jetzt Gespräch mit Tirol.

Der Kalserbach in Osttirol wurde nur zum Teil als Schutzgebiet ausgewiesen. Das hat auch die EU im Februar kritisch angemerkt.
© Gottfried Rainer

Von Peter Nindler

Innsbruck –Während die Landeshauptleute und Naturschutzreferenten weiter um Einvernehmen bei der von der EU geforderten Nominierung zusätzlicher Natura-2000-Schutzgebiete ringen, wird die Europäische Kommission jetzt offenbar selbst aktiv. Das kündigt zumindest Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker an. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer hat sich direkt an ihn gewandt und kritisierte darin die „überschießende Regulierungswut im Naturschutz“. Er appellierte an die Kommision, dass er Naturschutz im eigentlichen Sinne eine regionale Angelegenheit sei und auch durch die Regionen erfolgen sollte.

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