Wer oder was ist der “schwarze Block“?

Kapuzen, Mützen, Sonnenbrillen: Der sogenannte “schwarze Block“ vermummt sich. Um für die Polizei nicht identifizierbar zu sein. Aber wer oder was ist diese Gruppierung, die immer wieder schwere Krawalle provozieren? Ein Überblick.

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Auch beim G20-Gipfel in Hamburg marschierte der "schwarze Block" auf.
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Hamburg - Der "schwarze Block" ist trotz seines Namens keine einheitliche Gruppierung. In ihm schließen sich unterschiedliche linksradikale Gruppen zusammen, um etwa bei Großdemonstrationen zu randalieren.

Was die Teilnehmer eint, ist die Ablehnung der herrschenden staatlichen Ordnung und von allem, was in ihren Augen den Kapitalismus verkörpert. Dazu gehören etwa Banken, Autos und Handelsketten. In den vergangenen Jahren haben sich allerdings auch Rechtsextremisten zu einem schwarzen Block zusammengeschlossen.

Der schwarze Block hüllt sich ganz in Schwarz, um für die Polizei nicht identifizierbar zu sein. Auch der Kopf wird durch Kapuzen, Mützen und Sonnenbrillen verdeckt. Solange die schwarze Kleidung nicht gebraucht wird, tragen die Extremisten sie versteckt. So sind sie auf der Straße schwer auszumachen.

8500 Gewaltbereite Linke in Deutschland

In Deutschland gehörten dem gewaltbereiten linksextremistischen Bereich laut Verfassungsschutzbericht 2016 rund 8500 Personen an. Bei politischen Gipfeltreffen wie G7 oder G20 kommen aber oft nicht nur Politiker, sondern auch Linksextremisten aus mehreren Ländern zusammen.

Gewaltbereite Demonstranten und äußerst brutale Polizisten: Die Proteste gegen den G8-Gipfel in Genau 2001 eskalierten komplett. Ein junger Demonstrant wurde von einem Beamten erschossen.
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Auch bei den Demonstrationen zum G8-Gipfel in der italienischen Hafenstadt Genua 2001 trat der "Schwarze Block" in Erscheinung. Damals lieferten sich Randalierer zwei Tage lang erbitterte Kämpfe mit der Polizei. Ein Demonstrant wurde dabei von einem Polizisten erschossen. (dpa)


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