Von Wimbledon nach Kramsach

Kramsach – Von Wimbledon nach Kramsach, von einem Grand-Slam-Turnier zu einer Tennis-Future-Veranstaltung, von Gras- auf Sandboden. Welche G...

Vom heiligen Rasen in London nach Kramsach: Daniel Brands.
© AFP

Kramsach –Von Wimbledon nach Kramsach, von einem Grand-Slam-Turnier zu einer Tennis-Future-Veranstaltung, von Gras- auf Sandboden. Welche Gründe Daniel Brands auch zu dieser Planung veranlasst haben – für die Organisatoren des mit 15.000 Dollar dotierten Future-Turniers in Kramsach sind sie Nebensache. Im Vordergrund steht die Aufwertung des Turniers durch die Teilnahme der ehemaligen Nummer 51 der Welt, die derzeit auf Position 216 rangiert. Der Deutsche, der sich vor wenigen Tagen in Wimbledon durch die Qualifikation kämpfte, in der ersten Hauptrunde aber gegen Gael Monfils (FRA) verlor, bestätigte Turnierdirektor Werner Auer, dass er in Kramsach antreten wird. Auf Nummer 1 gesetzt, trifft der Kramsach-Sieger aus dem Jahr 2015 morgen auf den Brasilianer Caio Silva.

Der zweite Tag des Hauptbewerbs wird übrigens zum Tag der Tiroler und der österreichischen Hoffnungsträger. Alexander Erler, wie in Telfs mit einer Wild Card ausgestattet, zog ein schweres Los. Er muss gegen die Nummer 5, den in der Weltrangliste um 1000 Plätze besser platzierten Maximilian Neuchrist (WAC), antreten. „Hausherr“ Sandro Kopp, mit der Wild Card des Veranstalters im Hauptfeld, wird ein Qualifikant zugelost.

Apropos Qualifikation: Alle Tiroler Teilnehmer schieden aus, nur dem Wahltiroler Jonas Trinker (Seefeld) gelang wie in Telfs der Sprung ins Hauptfeld. Die Qualifikation wurde gestern nach einem Gewitter unterbrochen und wird heute um 10.30 Uhr mit drei Begegnungen fortgesetzt. Der Hauptbewerb beginnt um 11.30 Uhr. (r.u.)

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