Motto der Parasportler: „Geht nicht, gibt’s nicht“

Zum vierten Mal stand das Sonnendeck im Imster Kletterzentrum ganz im Zeichen der Parasportler. Und dabei sorgten die 54 Athleten aus 12 Nat...

Zum vierten Mal stand das Sonnendeck im Imster Kletterzentrum ganz im Zeichen der Parasportler. Und dabei sorgten die 54 Athleten aus 12 Nationen trotz der vielfältigen körperlichen Behinderungen für Gänsehautgefühl, als sie sich mit ihrem unbändigen Willen, Kämpferherz und ihrem besonderen Geschick in der senkrechten Wand des Kletterturms mit viel Spaß und Erfolg fortbewegten. Zehn Athleten umfasst Österreichs Team, das erst seit einem Jahr im Kletterverband besteht.

Sandra Pollak aus Klagenfurt ist seit zehn Jahren erfolgreich im Para-Klettersport aktiv. Sie kämpfte sich erfolgreich aus dem Rollstuhl und bietet ihrer Erkrankung (Multiple Sklerose) die Stirn. „Geht nicht, gibt's nicht" ist ihr Motto, das im Grunde für alle Parasportler Gültigkeit hat. Teamkollege Roland Köchl ist seit seiner Kindheit blind und wird von seiner Trainerin mittels Funk von Griff zu Griff durch die Wand geführt. „Roland, drei Uhr rechts, elf Uhr links" usw. lauten die Anweisungen. Sieger war in Imst jeder der 54 Athleten, weil jeder einen persönlichen Sieg für sich selbst feierte. (za)

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