Andere Islamisten nahmen etwa 100 IS-Kämpfer in Syrien gefangen

Beirut (APA/AFP) - In der syrischen Provinz Idlib haben islamistische Rebellen nach eigenen Angaben etwa hundert Kämpfer der rivalisierenden...

Beirut (APA/AFP) - In der syrischen Provinz Idlib haben islamistische Rebellen nach eigenen Angaben etwa hundert Kämpfer der rivalisierenden Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) gefangen genommen. Die einflussreiche Islamisten-Allianz Hayat Tarir al-Sham (HTS), die von der Al-Kaida-nahen Gruppe Fatah al-Sham dominiert wird, gab dies am Sonntag über ihren Sprecher bekannt.

Ein AFP-Reporter berichtete, maskierte HTS-Kämpfer würden in Idlib Autos und Personalien kontrollieren. Nach Angaben des HTS-Sprechers wurden auch in der Stadt Sarmin in der nordwestlichen Provinz Idlib IS-Stützpunkte durchsucht. Dabei seien unter anderem „dutzende Sprengsätze und Sprengwesten“ entdeckt worden.

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte die Festnahme dutzender IS-Anhänger in der Provinz, die von Aufständischen kontrolliert wird. Demnach gibt es dort IS-Schläferzellen, aber auch IS-Kämpfer, die aus anderen syrischen Provinzen geflüchtet sind.

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