Bezirk Kufstein

Tödliche Kuhattacke in Erl war ein Unglück

Symbolfoto.
© TT

Wie die Staatsanwaltschaft bestätigte, wurden nach dem Tod einer 70-Jährigen auf einer Almwiese in Erl alle Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingestellt.

Innsbruck, Erl –Anfang Juni ereignete sich in Erl eine tödliche Kuhattacke auf eine 70-Jährige. Diese wollte mit einer gleichaltrigen Freundin von der Kranzhornalm Richtung Bubenau wandern. Beide hatten einen Hund bei sich. Als sie einen für zehn Mutterkühe und sieben Kälber eingezäunten Bereich queren wollten, passierte das Unglück. Die Kühe hatten offenbar auf die Hunde reagiert und waren auf die Frauen zugelaufen. Eine der 70-Jährigen wurde überrannt und erlitt tödliche Verletzungen.

Bezüglich des für die Kühe verantwortlichen Landwirts und Grundstückspächters wurden gestern jedoch alle Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingestellt, wie Staatsanwalt Thomas Willam auf Anfrage der TT bestätigte.

Demnach waren dem Tierhalter keinerlei Sorfaltswidrigkeiten nachzuweisen. Eher im Gegenteil. Das Unglück dürfte nämlich passiert sein, als Fotoaufnahmen im eingezäunten Bereich gemacht wurden. Willam: „Ansonsten war das Wiesenstück ordnungsgemäß eingezäunt. Dazu waren deutliche Warnschilder an den Zäunen angebracht.“ (fell)

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