Bayern

Münchnerin wollte Wespennest „abfackeln“: 50.000 Euro Schaden

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Zwei kaputte Balkone und ein unbewohnbares Zimmer: Der Versuch, ein Wespennest zu verbrennen, endete in einem kapitalen Brand.

München – Ein lästiges Wespennest am Balkon wollte am Dienstag eine Münchnerin loswerden. Und entschied sich, es „abzufackeln“. Keine gute Idee – meinte auch die Münchner Berufsfeuerwehr in einer Aussendung. Denn das Feuer geriet in kürzester Zeit außer Kontrolle.

Als auch noch das Mobiliar auf dem Balkon Feuer fing, wählte die Frau den Notruf. Sie schloss die Tür und brachte sich in Sicherheit. Als die Feuerwehr ankam, stand der Balkon komplett in Brand, die Flammen schlugen auf den darüberliegenden über.

Während ein Trupp über die Drehleiter zum vierten Stock gebracht wurde, rückte ein zweiter den Flammen in der Wohnung zu Leibe. Die bereits brennenden Möbel im Zimmer und auch die Flammen am Balkon waren rasch gelöscht. Zurück blieb ein unbewohnbares Zimmer, ein beschädigter zweiter Balkon und etwa 50.000 Euro Schaden. Die Frau blieb unverletzt, für ihre Nachbarn bestand laut Berufsfeuerwehr keine Gefahr. (TT.com)