Olympiakonzept wird am 14. August präsentiert
Innsbruck – Am 15. August wird die Tiroler Landesregierung die Volksbefragung für eine Olympia-Bewerbung zwei Monate später fixieren. Dabei ...
Innsbruck –Am 15. August wird die Tiroler Landesregierung die Volksbefragung für eine Olympia-Bewerbung zwei Monate später fixieren. Dabei geht es um die Fragestellung für die Volksbefragung, die Austragungsorte und die Bewerbungskosten. Im derzeit in Ausarbeitung befindlichen Angebot von Innsbruck-Tirol werden laut den Organisatoren die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vorgeschriebenen Kapazitäten etwa bei Zuschauerkontingenten reduziert und bisher geltende internationale Maßstäbe bewusst nicht erfüllt. „Das Angebot versteht sich als selbstbewusstes Signal und als Nagelprobe, ob eine Trendwende tatsächlich gewollt ist“, sagt der Geschäftsführer der Innsbruck-Tirol Sports GmbH Georg Spazier. Am Montag gab es bereits ein Abstimmungsgespräch mit allen Presseverantwortlichen im Bereich der Stadt Innsbruck und des Landes Tirol.
Am 14. August wird das Olympiakonzept den politisch Verantwortlichen sowie der Öffentlichkeit präsentiert. Geplant ist dann ab September eine Veranstaltungsreihe „Olympia im Dialog“ in den Bezirken als auch in Innsbruck. In der Landeshauptstadt wird das Konzept an die Stadtteilgespräche angelehnt.
Bei den Zuschauerkapazitäten geht es vor allem um die Eröffnungsfeier und die Eisbewerbe. Für die Eröffnung legt das IOC ein Fassungsvermögen von 40.000 Besuchern fest, bei den Eishallen eines von 12.000. Neue Hallen wird es keine geben, die Olympia-Eishalle in Innsbruck kann jedoch von 7000 auf 10.000 Besucher erweitert werden. Mögliche weitere Sportstätten für Eishockey sind Bozen, Garmisch, Salzburg und München. Die endgültige Entscheidung darüber will das Organisationskomitee ebenfalls bis 14. August treffen. Die Bewerbungskosten sollen sich um die 15 Mio. Euro bewegen. (pn)
Informationen und Fragen unter: www.olympia2026.at