Südtirol

Bericht: Unbekannter Toter im Passeiertal vermutlich Südtiroler

Noch immer immer wissen die Behörden nicht, wer der im hinteren Passeiertal entdeckte Tote ist. (Im Bild der Ort Pfelders)
© WikiCommons/RudolfSimon

Ein Hirte hatte am Montagnachmittag eine verweste Leiche entdeckt. Noch ist die Identität des Toten nicht bekannt. Am Freitag präsentierten die Behörden aber neue Details.

Pfelders – Am Montagnachmittag hatte ein Hirte im Passeiertal eine verweste Leiche entdeckt. Nun wurden laut einem Bericht der Nachrichtenplattform stol.it weitere Details bekannt gegeben.

Wie die Autopsie ergeben habe, dürfte der Mann rund 30 Jahre alt gewesen sein. Zudem würden dem unbekannten Toten mehrere Zähne fehlen. Der Tote habe auch ein Implantat in der linken Schulter. Die Ermittler gehen laut dem Bericht davon aus, dass es sich um einen Südtiroler handelt. Gestorben sein dürfte er vor anderthalb bis zwei Monaten, berichtete die Tageszeitung Dolomiten bereits am Mittwoch. Der Leichnam sei teils mumifiziert. Das erkläre auch die dunkle Hautfarbe, die zu Vermutungen führte, es könnte sich um einen Flüchtling handeln.

Der Fundort der Leiche lag in der Nähe des Timmelsjochs auf 2300 Metern, nur wenige hundert Meter Luftlinie von der Grenze zu Tirol entfernt. Der Tote hatte keine Dokumente bei sich und war nur mit einem T-Shirt, einer Trainingshose und Turnschuhen bekleidet. Ein Unfall oder Fremdverschulden waren bereits nach erstem Ermittlungsstand für unwahrscheinlich gehalten worden. (TT.com)