Film und TV

Kultroman „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ wird zur Fernsehserie

Symbolbild.
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In dem Buch geht es um die authentische Geschichte einer 14-Jährigen, die mit zwölf Jahren Haschisch raucht und später auf den Kinderstrich geht, um das Heroin zu finanzieren, von dem sie abhängig ist.

München – Aus dem Drogen-Bestseller „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ wird eine Fernsehserie. Das 1978 erschienene Buch von Kai Hermann und Horst Rieck über das Schicksal der Kinderprostituierten Christiane F. wurde millionenfach verkauft und gehörte an vielen Schulen zur Pflichtlektüre. Nun verfilmt Constantin Television die berühmte Vorlage, Produzent ist Oliver Berben.

Die Arbeit am Drehbuch hat bereits begonnen, wie die Filmproduktionsfirma am Sonntag mitteilte. In dem Buch geht es um die authentische Geschichte einer 14-Jährigen, die mit zwölf Jahren Haschisch raucht und später auf den Kinderstrich geht, um das Heroin zu finanzieren, von dem sie abhängig ist.

Intensiv und schonungslos

Die so genannte Head-Autorin der Serie ist Annette Hess („Ku‘damm 56“), die die Geschichte gemeinsam mit fünf Co-Autoren noch einmal angeht: „Das moderne serielle Erzählen bietet die Möglichkeit, Christianes Leben und das der anderen Kinder aus verschiedenen Perspektiven ohne Auslassungen und historisch genau abzubilden: umfassend intensiv und schonungslos“, so die Drehbuchautorin.

Neben den Problemen der Jugendlichen mit Drogenabhängigkeit und Kriminalität werden auch die Sichtweisen der Eltern beleuchtet, die ihre Kinder alleine lassen. „Die Serie wird zum Sittenbild einer Zeit der Extreme, Süchte und des drohenden, linksextremen Terrors“, so Annette Hess: „Es gibt deutliche Parallelen zum Heute.“ (APA/dpa)