Zwei Wildwassersportler in Vorarlberg von Hubschraubern geborgen

Dornbirn/Warth am Arlberg (APA) - Zwei Wildwassersportlerinnen haben sich am Wochenende in Vorarlberg verletzt und mussten von Hubschraubern...

Dornbirn/Warth am Arlberg (APA) - Zwei Wildwassersportlerinnen haben sich am Wochenende in Vorarlberg verletzt und mussten von Hubschraubern geborgen werden. Am Samstag brach sich eine 35-jährige Tschechin auf dem Fluss Lech in Warth am Arlberg ein Schulterblatt. In Dornbirn verletzte sich eine 24-Jährige bei einer Canyoning-Tour in der Kobelache den Knöchel an einem Felsen.

Die Tschechin, die gemeinsam mit vier Männern auf der Lech unterwegs war, verlor auf Höhe der Einmündung des Kartobelbaches vermutlich wegen der Strömungsgeschwindigkeit kurzzeitig die Kontrolle über ihr Kajak. In der Folge schlug sie mit der Schulter so heftig gegen einen Stein, dass das Schulterblatt brach. Sie wurde vom Hubschrauber Gallus 1 geborgen und in das Krankenhaus Zams in Tirol geflogen.

Die 24-jährige Bregenzerin nahm mit fünf weiteren Teilnehmern an einer Canyoningtour teil. Nach Anweisung des Guides sprang sie in ein 1,8 Meter tiefes Wasserbecken. Polizeiangaben zufolge dürfte sie zu senkrecht ins Wasser gesprungen sein und prallte mit dem Fuß gegen einen unter dem Wasser befindlichen Felsen. Dabei zog sie sich eine Knöchelverletzung zu. Sie wurde vom Hubschrauber C8 geborgen.

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