Tödlicher Fenstersturz in Wien: Verdächtiger verweigerte Aussage

Nach dem tödlichen Sturz einer 28-Jährigen aus dem Fenster ihrer Wohnung in Wien-Liesing kam die Polizei zu dem Schluss, dass es sich womöglich um keinen Unfall gehandelt haben dürfte.

Die Frau stürzte in der Nacht aus dem Fenster.
© APA

Wien – Nach dem Tod einer 28-Jährigen, die in der Nacht auf Sonntag in Wien-Liesing aus einem Fenster im zweiten Stock gestürzt war, hat ihr Lebensgefährte bei der Polizei die Aussage verweigert, sagte Polizeisprecherin Irina Steirer am Montag. Er werde erst bei der Staatsanwaltschaft reden, so der 37-Jährige zu den Beamten des Landeskriminalamts, die wegen Mordverdachts ermitteln.

Eine polizeiliche Kommission hatte festgestellt, dass die Umstände in der Wohnung in der Maurer Lange Gasse nicht unbedingt mit einem Unfall in Einklang zu bringen sind. Der Verdächtige, der während des Fenstersturzes seiner Freundin in der Wohnung war, soll vor seiner Aussageverweigerung so stark alkoholisiert gewesen sein, dass eine ausführliche Befragung gar nicht möglich gewesen wäre.

Der 37-Jährige ist laut Steirer bereits amtsbekannt. Die U-Haft wurde in Aussicht gestellt, er wird nun in die Justizanstalt Josefstadt überstellt. (APA)

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