Almen bieten genug Futter

Roppen – Schon Tradition hat die alljährliche Besichtigung einer Alm oder hochgelegenen Hütte im Bezirk durch den Bezirkshauptmann Raimund W...

© Jaritz

Roppen –Schon Tradition hat die alljährliche Besichtigung einer Alm oder hochgelegenen Hütte im Bezirk durch den Bezirkshauptmann Raimund Waldner. War es letztes Jahr die Haiminger Alm hoch über dem Inntal, so ging es heuer auf die andere Talseite. Unter der sachkundigen Führung von Bauernbund-Bezirkschef BM Rudolf Köll aus Tarrenz und im Beisein von Roppens Bürgermeister Ingo Mayr war kürzlich die Maisalm im Gemeindegebiet von Roppen das Ziel.

Die auf 1631 Metern Seehöhe gelegene Alm weist 91,4 Hektar Weidefläche aus. Das Besondere dabei ist, dass der Grundbesitzer die Österreichischen Bundesforste sind, die Weidenutzung aber die Gemeinde Roppen innehat.

Schon seit 23 Jahren bewirtschaftet die Familie von Klaudi­a und Peter Pohl von Mitte Juni bis Mitte September die Maisalm. Heuer wurden sechs Kühe und 100 Stück Galtvieh aufgetrieben. Peter Pohl zeigt sich mit dem Verlauf des bisherigen Almsommers zufrieden: „Zu Beginn der Saison war es schon eher trocken, der Regen kam aber noch rechtzeitig. Das Futterangebot ist gut. Das Wetter könnte so bleiben.“

Und Bauernbundobmann Köll ergänzt die Situation im Bezirk: „Das Futterangebot war bis jetzt in unserer Region zufriedenstellend. Die Hutzeit ist fast zur Hälfte vorbei.“ Nun hoffen die Bauern auf einen „schönen Herbst, da das trockene Wetter für das Vieh besser ist“. Gerade die Landwirtschaft im Oberland brauche „für unsere Viehzucht die Almen. Einerseits sind wir auf das Futter angewiesen und für die Gesundheit der Tiere ist eine Alpung wichtig. Darüber hinaus tragen wir zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft bei.“

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Der Imster Bezirkshauptmann zeigte sich vom gewaltigen Panorama und der guten Führung der Almwirtschaft beeindruckt. (peja)


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