Wattens ist vor dem verwundeten Raubtier FAC gewarnt

Die WSG Wattens will heute (18.30 Uhr) den positiven Trend beim sieglosen FAC fortsetzen. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, verspricht Trainer Silberberger.

Schnell, wendig und äußerst kreativ – auf FAC-Flügel Flavio sollten Benni Pranter und Co. heute großes Augenmerk legen.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

Wien –Verwundete Raubtiere sind am gefährlichsten. Das weiß man nicht nur unter Jägern, sondern auch in der Fußball-Szene. Der FAC hat in den bisherigen drei Spielen der Sky Go Erste Liga zwar als einziges Team noch nicht gepunktet, war aber zuletzt bei der 2:3-Niederlage in Ried richtig nahe dran. „Die werden dringend anschreiben wollen“, weiß auch Trainer Thomas Silberberger.

Favorit sind heute trotzdem die Wattener, die sich nach zwei Siegen in Folge längst stabilisieren konnten. Gefragt wird in Floridsdorf – Heimatbezirk von ÖFB-Star Marko Arnautovic – erhöhte Kreativität und Konzentration sein. Denn die Wiener verteidigen unter Trainer Thomas Eidler mit einer Fünferkette, die offensiven Räume werden dementsprechend eng sein. „In ihre Hälfte werden wir relativ einfach kommen, danach wird’s eng“, prophezeit der Trainer, der „Bälle in die richtigen Schnittstellen“ fordert.

Sorgen sollen dafür bekannte Namen: Benni Pranter, „Man of the Match“ beim 3:1 gegen Kapfenberg, Dino Kovacec und aus der Tiefe Stratege Flo Mader. Verzichten muss Silberberger heute auf Kevin Nitzlnader und Sebastan Santin (Bauchgrippe). Florian Toplitsch (Schulter) stand gestern Vormittag dagegen schon wieder mit seinen Kollegen auf dem Trainingsplatz. Zumindest bei den zweikampffreien Übungen. Heute steht eine abschließende Untersuchung an, dann kann der „Topo“ voraussichtlich Mitte der Woche wieder voll einsteigen. Sandro Neurauter ist dagegen schon heute wieder ein Thema – die verlässliche Defensivkraft kehrt in den Kader zurück.

Aufzupassen gilt es besonders auf die beiden „FAC-­Raketen“ Flavio – den kennt ja auch der FC Wacker noch aus eigener, leidiger Erfahrung – und Edrisa Lubega. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Wir müssen bei Flavio und Lubega hellwach sein. Außerdem hat der FAC gefährliche Standards drauf“, warnte Silberberger.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Das anstehende Derby gegen den FC Wacker (Freitag, 20.30 Uhr, live ORF Sport Plus) sei noch kein Thema. „Wir konzentrieren uns voll auf den FAC“, verspricht Benni Pranter. Auch eine Rotatio­n – in Anbetracht der anstehenden vier Spiele innerhalb einer Woche – sei laut Silberberger heute „gar kein Thema. Wir werden mit der stärksten Elf spielen. Ein, zwei Optionen gibt’s natürlich immer.“ Zwei davon könnten heute Simon Zangerl und Sandro Neurauter heißen.


Kommentieren


Schlagworte