MotoGP-Wochenende in Spielberg: Einsatzkräfte sind vorbereitet

Spielberg (APA) - Während des MotoGP-Wochenendes in Spielberg werden mehr als 300 Einsatzkräfte für Sicherheit sorgen. Die Feuerwehr wird mi...

Spielberg (APA) - Während des MotoGP-Wochenendes in Spielberg werden mehr als 300 Einsatzkräfte für Sicherheit sorgen. Die Feuerwehr wird mit 180 Leuten im Einsatz sein, das Rote Kreuz wird bis zu 100 Helfer stellen. Die Polizei wird uniformiert und in Zivilkleidung im Einsatz stehen. Das Einsatzkommando Cobra, Kriminalisten und Hubschrauber des Innenministeriums sind vorbereitet, teilte die Polizei mit.

Sämtliche verkehrs- und sicherheitspolizeilichen Aufgaben der Großveranstaltung im Bezirk Murtal werden von Bezirkspolizeikommandant Günther Perger koordiniert. Die Polizei werde mit einer ausreichenden Zahl an Beamten, sowohl uniformiert als auch in Zivilkleidung, Tag und Nacht im Einsatz stehen, hieß es am Montag in einer Aussendung der Landespolizeidirektion Steiermark. Wie viele es konkret sein werden, wolle man „aus sicherheitstaktischen Gründen“ nicht bekannt geben, sagte Perger gegenüber der APA. Fest stehe: „Die Polizei wird sichtbar präsent sein und umfangreiche Maßnahmen setzen - sei es im Verkehrsdienst oder auf präventiver Ebene“, so der Bezirkspolizeikommandant.

Im Bereich des Haupteinganges zum Gelände wird eine zentrale polizeiliche Anlaufstelle für die Besucher eingerichtet. Spezialisten, wie u.a. Experten im Erkennen von Sprengmitteln, Diensthundeführer mit ihren Vierbeinern, Cobra-Beamte und Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres sind für die Unterstützung zugeteilt. Das Rote Kreuz (RK) wird beim MotoGP mit bis zu 100 Mitarbeitern auf insgesamt vier Stationen notärztliche und sanitätsdienstliche Versorgung „rund um die Uhr“ bieten. 25 Rettungsfahrzeuge stehen in Einsatzbereitschaft. Die RK-Bezirksstelle Knittelfeld warnte am Montag davor, die Gefahren von Sonnenbrand, Sonnenstich, Hitzeerschöpfung und -krampf bis hin zum Kollaps zu unterschätzen und rät viel und regelmäßig - „auch wenn man noch nicht durstig ist“ - zu trinken.

Mit rund 180 Personen stellt der Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Die Feuerwehrleute blicken nach den heftigen Regenfällen auf ein einsatzintensives Wochenende zurück. Selbst die Rennstrecke am Red Bull Ring wurde leicht überflutet, schilderte Bereichsfeuerwehrkommandant Erwin Grangl gegenüber der APA. Auch die Sölkpaß-Straße (L704), die das Murtal mit dem Ennstal verbindet, ist auf einer Länge von etwa 100 Metern komplett weggerissen worden und für dieses Jahr nicht mehr befahrbar. Laut dem ÖTC falle damit eine wichtige Ausweichstrecke weg. Am Montag hatte sich die Lage in der Obersteiermark etwas entspannt. „Heute sind vor allem Kräfte des Katastrophenhilfsdienstes aus Judenburg, Murau und Leoben im Einsatz, so dass unsere Kräfte ab Mittwoch ausgeruht und frisch den Dienst antreten“, schilderte Gangl.

Die Feuerwehr wird bereits ab Mittwoch in jeweils Zwölfstunden-Schichten für den Brandschutz und technische Hilfeleistungen auf den Camping- und Parkplätzen, im Innenbereich des Red Bull Ringes und der Rennstrecke und am Hubschrauberlandesplatz sorgen. Ab dem 11. August werden auch wieder die weiteren Einheiten aus den benachbarten Bereichsfeuerwehrverbänden Murau, Judenburg und Leoben in erhöhter Einsatzbereitschaft sein.

Mehr als 200.000 Besucher wurden am MotoGP-Wochenende im Vorjahr gezählt. Damit die Anreise möglichst ohne Behinderungen abläuft, raten die Veranstalter dazu, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Teilnehmer des Individualverkehrs sollten sich grundsätzlich so früh wie möglich auf den Weg machen: Es wurde empfohlen, vor 7.30 Uhr einzutreffen. Wer die Möglichkeit habe, sollte bereits am Mittwoch oder Donnerstag anreisen, hieß es vonseiten der Landespolizeidirektion.


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