Manchester United fordert Real: Alle Augen auf Ronaldo

Wenn Real Madrid heute (20.45 Uhr) gegen Manchester United um den UEFA-Supercup spielt, steht ein Mann im Fokus, der vielleicht gar nicht auf dem Platz steht.

Ronaldo könnte wieder für sportliche Schlagzeilen sorgen.
© AFP

Madrid, London – Mit einem Brillanten im Ohr und im grauen Anzug samt Krawatte stieg Cristiano Ronaldo in den Flieger gen Skopje. Aber nicht nur wegen seines modischen Outfits waren alle Augen auf den Superstar von Champions-League-Sieger Real Madrid gerichtet. Vor dem europäischen Supercup gegen den Europa-League-Sieger Manchester United heute in Mazedonien beherrscht der Weltfußballer die Schlagzeilen: von den Vorwürfen der Steuerhinterziehung über die Geburt seiner Zwillinge bis hin zu den Spekulationen über eine Rückkehr nach England. Dass Ronaldo die erste Reise der Saison gleich ein Wiedersehen mit seiner Vergangenheit beschert, entbehrt dabei nicht einer gewissen Brisanz. Angeblich soll Ronaldo – so verbreitete es der Radiosender Cadena Ser – vor Gericht gesagt haben, dass er künftig wieder gern in England spielen würde. Und da wäre sicher ManUnited erster Ansprechpartner. Schließlich spielte der 32-Jährige von 2003 bis 2009 dort und erzielte in 292 Spielen 118 Tore.

Ob der Stürmer heute zum Einsatz kommt, ist aber aufgrund seines Trainingsrückstands fraglich. In Zidanes Aufgebot steht er wie Kroos, Ramos und Bale. „Ronaldo will spielen“, schrieb die Marca. „Aber wahrscheinlicher ist es, dass Zidane ihn für Sonntag schont, wenn das Hinspiel des Supercups gegen den FC Barcelona ansteht.“

Neben Ronaldo im Blickfeld: José Mourinho, der Ex-Coach von Real: „Ich sehe Real nicht als mein ehemaliges Team. (...) Ich sehe Rea­l Madrid als das, was es ist: ein großer Club, die europäischen Champions, und es ist ein großer Ansporn für uns, gegen sie zu spielen.“ (dpa)


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