NR-Wahl - FPÖ Burgenland mit Kritik an „Sicherheitsminister“ Doskozil

Eisenstadt (APA) - Die FPÖ hat am Montag Kritik am Spitzenkandidaten der SPÖ Burgenland bei der Nationalratswahl, Verteidigungsminister Hans...

Eisenstadt (APA) - Die FPÖ hat am Montag Kritik am Spitzenkandidaten der SPÖ Burgenland bei der Nationalratswahl, Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, geübt. Anlass war die Aussage von Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ), diesen als den „Sicherheitsminister der Republik“ zu positionieren. Die Rettung der Militärmusik mache Doskozil „nicht zum sicherheitspolitischen Nationalhelden“, so FPÖ-Klubobmann Geza Molnar.

Während der Flüchtlingskrise 2015 sei der frühere Landespolizeidirektor des Burgenlandes derjenige gewesen, „dem die Reisefreiheit der illegalen Migranten ein höheres Gut war als die Sicherheit der Republik“, meinte der FPÖ-Klubchef. „Kongenialer Partner“ sei dabei der damalige ÖBB-Chef und nunmehrige Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) gewesen, der „eine Eisenbahngarnitur nach der anderen schickte“, um den Migrationsstrom zu unterstützen.

Eine „Gegenüberstellung“ zwischen Doskozil und ÖVP-Integrationsminister Sebastian Kurz sei „durchaus passend“, meinte Molnar weiter. Auch Kurz habe damals „zu wenig Willkommenskultur“ moniert.

~ WEB http://www.fpoe.at ~ APA266 2017-08-07/14:07

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