Jenbacher Kasbach ist jetzt sicherer geworden

Jenbach – Bereits kleine Hochwasserereignisse führten beim Jenbacher Kasbach zu Verklausungen der Wehranlagen und Brücken sowie zu Überschwe...

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Jenbach –Bereits kleine Hochwasserereignisse führten beim Jenbacher Kasbach zu Verklausungen der Wehranlagen und Brücken sowie zu Überschwemmungen im Unterlauf. Daher wurde ein Hochwasserschutzprojekt zwischen der Brücke Ledergasse und dem Tiwag-Kraftwerk am Kasbach realisiert.

„Künftig sollte es oberhalb der Brücke Ledergasse auch bei einem hundertjährlichen Hochwasser zu keinen größeren Schäden durch den Kasbach mehr kommen“, sagt LHStv. Josef Geisler anlässlich der Fertigstellung der Schutzbauten. Herzstück des 2013 gestarteten Schutzprojekts ist ein Geschiebe- und Rückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von 4500 m³. Zudem wurde das Flussbett über weite Teile tiefer gelegt und verbreitert. Die Uferbereiche wurden neu gestaltet und die Brücken Quellenweg und Ledergasse erneuert.

Nahe dem Rückhaltebecken ist zudem ein Naherholungsgebiet mit einer Wasserlandschaft und Kinderspielplatz entstanden. Durch die Verbauung sind 2000 m² bisher als rote und 11.000 m² als gelbe Gefahrenzone ausgewiesene Flächen nun geschützt. 5 Mio. Euro hat das Projekt gekostet. Der Bund trägt 50 Prozent, das Land 40 Prozent der Kosten, die Marktgemeinde Jenbach bringt 500.000 € dafür auf.

Der zweite Bauabschnitt von der Mündung des Kasbachs in den Inn bis zur Landesstraßenbrücke an der Unterinntalstraße L215 ist derzeit in Planung. (TT)

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