FAC dämpfte die Wattener Derby-Euphorie

Nach zwei Siegen in Serie musste sich die WSG Wattens dem bisher punktelosen FAC auswärts 0:1 geschlagen geben.

Flavio und der FAC brachten am Dienstag die WSG Wattens mit Routinier Florian Mader (grün) ins Stolpern.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

Wien – Die Wahl von Thomas Silberberger fiel beim Gastspiel in Floridsdorf am Dienstag auf den „Schleicher“. Rückkehrer Simon Zangerl durfte seine Startelf-Premiere feiern. Und auch auf der Außenbahn stellte der Coach um. Im Hinblick auf die Geschwindigkeit von FAC-Flügel Flavio ließ er Benni Pranter und den defensiv etwas stärkeren Dino Kovacec die Seiten tauschen.

Vorerst war aber trotzdem vor allem der FAC gefährlich. Bei einem Lattenkopfball von Tomas Dokecal bemühten die Wattener in der neunten Minute gleich Glücksgöttin Fortuna. Nach 18 Zeigerumdrehungen vergaß die Defensive am langen Eck auf Flavio, zum Glück schoss der Mann von den Kapverden das Leder in den Wiener Himmel statt ins Netz. Auf der anderen Seite war es Zangerl, der die beste Möglichkeit der Tiroler vergab (19.). Ein Schuss von Benni Pranter in der 41. Minute wurde dann auch noch abgeblockt. Das torlose Remis zur Pause war ein gerechtes Ergebnis.

Die zweite Halbzeit begann dann denkbar schlecht für die Tiroler: Albin Gashi schoss das Schlusslicht in der 53. Minute in Führung. Vorausgegangen war eine Fehlerkette, die vom Mittelfeld über die Abwehr bis zu Torwart Ferdinand Oswald reichte. Die Antwort von Trainer Silberberger war ein Doppelwechsel (Jurdik und Neurauter für Kekez und Zimmerhofer). Am nächsten war in der Folge Dino Kovacec in der 68. Minute am Ausgleich dran. Sein Schuss nach Katnik-Ablage ging jedoch knapp am langen Eck vorbei. Richtig zwingend wurden die Wattener gegen immer defensivere Gastgeber aber nicht mehr. Damit durfte der FAC im fünften Versuch erstmals einen Erfolg über die Tiroler feiern. Die WSG muss vor dem Derby am Freitag die Wunden lecken.

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