Genitalverstümmelung: Die eigenen Töchter schützen

Weltweit gibt es 200 Mio. Opfer von Genitalverstümmelung. Einige Frauen werden an der Innsbrucker Klinik behandelt. Ohne richtige Betreuung drohen schwerste Komplikationen.

Symbolfoto
© iStock

Von Kathrin Siller

Innsbruck –Ein schreiendes Mädchen, dem auf einem staubigen Felsen Klitoris und Schamlippen abgeschnitten werden – diese Szene aus dem Film „Wüstenblume“, der wahren Geschichte des somalischen Topmodels Wari­s Dirie, hat sich ins Gedächtnis eingebrannt. Und zeigt eindrücklich, welche Qualen Mädchen, manchmal bereits als Neugeborene, erleiden müssen, nur weil es archaische Traditionen so wollen. „Denn mit Religion hat weibliche Genitalverstümmelung nichts zu tun. Einige der Betroffenen sind nämlich auch katholisch“, sagt Maja Wegener von der deutschen Organisation Terre de Femmes.

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