SPD-Schulz: „Bin mit der Religion innerlich noch nicht fertig“

Berlin (APA) - Der deutsche SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz schwankt nach eigenem Bekunden in seiner Einstellung zum christlichen Glauben....

Berlin (APA) - Der deutsche SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz schwankt nach eigenem Bekunden in seiner Einstellung zum christlichen Glauben. „Ich muss bekennen, dass ich mit der Religion innerlich noch nicht fertig bin“, sagte er laut Kathpress bei einer Leserveranstaltung des RedaktionsNetzwerks Deutschland in Berlin.

„Ich war in meinem Leben schon ferner vom Glauben, jetzt bin ich wieder näher dran“, so der deutsche Spitzenpolitiker und frühere Präsident des Europaparlaments. „Irgendwie bin ich immer noch auf der Suche nach der richtigen Formel.“

Der Kanzlerkandidat sagte zudem, er habe sich noch nicht entschieden, ob er bei einem möglichen Amtseid nach der Bundestagswahl die religiöse Formel „So wahr mir Gott helfe“ verwenden würde. „Eigentlich geht meine Tendenz dahin zu sagen, ich schwöre. Auf der anderen Seite denke ich, wenn Gott mir dabei hilft, ist das auch nicht schlecht.“ Schulz stammt aus einem katholisch geprägten Elternhaus und war Schüler eines katholischen Ordensinternats.

Die SPD liegt in den Umfragen nach einem Höhenflug nach der Nominierung von Schulz zum Kanzlerkandidaten jetzt wieder deutlich hinter der CDU/CSU.


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