„Bruch der Demokratie“: Zwölf Länder verurteilten Venezuela

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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA006 vom 09.08.2017 muss es im Titel, im ersten und zweiten Absatz richtig heißen: zwölf (nicht: 17 Länder bzw. Staaten) --------------------------------------------------------------------- ~ Caracas/Lima (APA/dpa) - Zwölf amerikanische Staaten, von Kanada über Mexiko bis Argentinien, haben einen „Bruch der demokratischen Ordnung“ in Venezuela festgestellt und das Handeln von Präsident Nicolas Maduro scharf verurteilt. Bei einem Sondertreffen in Perus Hauptstadt Lima beschlossen die Außenminister und ihre Vertreter, keine Entscheidungen der neuen Verfassungsgebenden Versammlung in Caracas zu akzeptieren.

Diese war nach einer von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahl installiert worden und kann als übergeordnetes Staatsorgan zentrale Weichenstellungen vornehmen. Das Parlament wurde so entmachtet. Als erstes setzte die Versammlung die kritische Generalstaatsanwältin Luis Ortega ab. Die zwölf Staaten betonten die „energische Zurückweisung der Gewalt und der Verletzung von Menschenrechten“. Auch die Vereinten Nationen warfen der Regierung exzessive Gewaltanwendung vor.

Seit April kamen bei Protesten und Unruhen über 120 Menschen ums Leben, die Mitgliedschaft Venezuelas im südamerikanischen Wirtschaftsbund Mercosur war bereits am Samstag dauerhaft auf Eis gelegt worden.

Der Sozialist Maduro traf sich unterdessen in Caracas demonstrativ mit Vertretern des linken Bündnisses „Bolivarianische Allianz für Amerika (Alba)“, der unter anderem Kuba, Ecuador, Bolivien und Nicaragua angehören, um sich der Unterstützung seiner Politik zu versichern.

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