Vier Menschen in Apulien aus Hinterhalt erschossen

Foggia (APA/dpa/Reuters) - Vier Menschen sind am Mittwoch in einer süditalienischen Gemeinde aus einem Hinterhalt erschossen worden. Drei de...

Foggia (APA/dpa/Reuters) - Vier Menschen sind am Mittwoch in einer süditalienischen Gemeinde aus einem Hinterhalt erschossen worden. Drei der Opfer starben am Tatort in der Nähe eines Bahnhofs in San Marco in Lamis in der Provinz Foggia in Apulien, ein weiteres wenig später im Krankenhaus, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch berichtete.

Ermittler vermuten, dass die aus einem Auto abgefeuerten Schüsse einem Clan-Boss galten und Vergeltung für einen vorangegangenen Mord waren. Der 50-Jährige aus Manfredonia wurde ebenso wie sein Schwager in einem Auto erschossen. Bei den anderen beiden Toten handelt es sich um ein Brüderpaar im Alter von 47 und 43 Jahren. Die Männer befanden sich ebenfalls in einem Auto und wurden offenbar zufällig Zeugen des Angriffs auf den Clan-Chef. Sie dürften noch versucht haben, vom Tatort wegzukommen.


Kommentieren