Olympia: IOC beobachtet Nordkorea-Konflikt „sehr genau“

Pyeongchang (APA/Reuters) - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will die wachsenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel „sehr ...

Pyeongchang (APA/Reuters) - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will die wachsenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel „sehr genau beobachten“. Dies gab ein Sprecher am Donnerstag weniger als 200 Tage vor den Winterspielen 2018 in Pyeongchang in Südkorea bekannt. „Das IOC wird sich über die Entwicklung informiert halten“, hieß es. Für die Spiele im kommenden Februar laufe jedenfalls alles nach Plan.

Olympia kehrt erstmals seit Seoul 1988 nach Südkorea zurück. Südkoreas Präsident Moon Jae-in hatte im vergangenen Monat erklärt, die Tür für die Teilnahme Nordkoreas „bis zur letzten Minute“ offen halten zu wollen. Er äußerte zudem die Hoffnung, die Spiele könnten auch den Frieden auf der koreanischen Halbinsel fördern. Bisher hat sich noch kein nordkoreanischer Sportler für die Spiele qualifiziert.

Südkoreas Nationaler Sicherheitsrat hielt am Donnerstag eine Dringlichkeitssitzung wegen des zunehmend eskalierenden Konflikts mit Nordkorea ab. Der Nachbar und die USA hatten sich in den vergangenen Tagen mit scharfen Drohungen überzogen und damit Sorgen vor einer kriegerischen Eskalation des Konflikts genährt.

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