Hitverdächtige „drei Juzis für ein Halleluja“

Das „Juzi-Open-Air“ steht vor der Tür. Und das neue Veranstaltungsgelände in Strass im Zillertal ist bestens gewappnet für einen Besucherrekord.

Die "Juzis" freuen sich gemeinsam mit dem Strasser FFW-Kommandanten Stefan Mayr (l.) und Grundbesitzer Jakob Unterladstätter auf ihr Open Air.
© G-Media

Von Hubert Trenkwalder

Strass im Zillertal — Pünktlich wie in jedem Jahr kommt ihr neues Album wenige Wochen vor ihrem Open Air, und das ist nicht das Einzige, worauf man sich bei den Juzi­s, wie sie von ihren Fans genannt werden, verlassen kann.

Das neue Album der "Jungen Zillertaler" liefert mit dem Titelsong "Halleluja" den nächsten potenziellen Hit.
© Angelo Lair

„Halleluja" heißt ihr jüngstes Werk, und man erkennt Intention und Handschrift der Jungen Zillertaler in nahezu jedem Song. Die Juzi-Geschichte geht also weiter, soundtechnisch unverkennbar und erfolgstechnisch ungebremst. Songs wie „Drob'n auf'm Berg (Zwergenlied)", „Tannenzapfenzupfen" oder „Auf der Bruck trara" sind unangefochtene Kulthits.

Und nun steht das nächste Großereignis bevor: das Juzi-Open-Air 2017! Neuer Boden unter den Füßen heißt es für Musikbegeisterte übrigens in diesem Jahr. Aufgrund immer weiter steigender Besucherzahlen scheuten die Musiker weder Kosten noch Mühen und wechselten das Gelände. „Mit trockenem und stabilem Untergrund lässt es sich beim Open Air besser feiern", begründet Gitarrist Daniel Prantl die Entscheidung, „Wir wollen die Qualität für unsere Fans immer weiter steigern."

Zudem erwarten sich die Zillertaler Musikanten in diesem Jahr einen erneuten Besucherrekord bei der Veranstaltung. „Auch logistisch ist es jetzt einfacher", ergänzt Prantl. In diesem Jahr findet der Event nach wie vor in Strass im Zillertal statt, das Veranstaltungsgelände befindet sich nun aber direkt beim Kreisverkehr. „Das Firmengelände der Transporte Unterladstätter eignet sich perfekt dafür. Jetzt ist das ganze Areal auch High-Heel-tauglich", so Akkordeonist Michael Ringler.

Auch die Technik lässt auf einem trockenen Gelände mehr zu. „Technisch können wir uns hier richtig ausleben. Weiter­e Innovationen bei den Bühnenshows sind geplant", freut sich Ringler. Die „Party des Jahres" ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Musiker. „Etwa 10.000 Stunden Arbeit stecken im Open Air" so Markus Unterladstätter.

Tatkräftige Unterstützung erhalten die Juzis von der Freiwilligen Feuer­wehr in Strass, ein riesiger Sattelschlepper wird für das Equipment zum Einsatz kommen. Das Partyzelt für etwa 1000 Personen befindet sich wie die Jahre zuvor auf dem Areal. Als musikalische Gäste sind diesmal mit dabei: das Nockalm-Quintett, G. G. Anderson, Oeschs die Dritten, Gina und viele mehr.

Weitere Informationen gibt es auf www.juzi.at.


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