Steve House: „Der Unfall hat alles verändert“

Er meidet die Normalrouten prestigeträchtiger Achttausender. Sherpas als Gehilfen sind nicht sein Ding. Der US-Extrembergsteiger Steve House geht nicht nur in den Bergen seinen eigenen Weg.

US-Extrembergsteiger Steve House.
© TT/Rudy De Moor

Es ist nicht mehr als ein Schnappschuss aus einer billigen Kamera. Ein Bild in Schwarz-Weiß, eigentlich in miserabler Auflösung, welches unscharf einen Mann zeigt: kniend am Boden, die Hände baumelnd nach unten hängend, den Kopf nach hinten geneigt, als würde er beten. Dieses Bild zeigt Vince Anderson, vollkommen erschöpft am Gipfel des Nanga Parbat. Aufgenommen von Steve House im Jahre 2005, nach sechs Tagen schwerster Alpinkletterei, in der Rupalwand, mit 4100 Metern die höchste Wand der Erde.

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