„Ceviche-Krise“ in Peru: Limetten machen Nationalgericht teurer

Lima (APA/dpa) - Das Fischgericht Ceviche hat längst auch Restaurants in Europa erobert. Doch in seiner Heimat wird das peruanische National...

Lima (APA/dpa) - Das Fischgericht Ceviche hat längst auch Restaurants in Europa erobert. Doch in seiner Heimat wird das peruanische Nationalgericht für viele Menschen wegen akuter Limettenknappheit aber immer mehr zum Luxus.

Ceviche besteht aus rohem Fisch in Limettensaft, garniert mit Chili, Süßkartoffeln und geröstetem Mais. Wie der peruanische Agrarminister Jose Hernandez mitteilte, sei der Preisanstieg „exzessiv im Vergleich zu Vorjahren“.

Wegen der schweren Überschwemmungen vor einigen Monaten im Zuge des Klimaphänomens El Nino ist im Norden ein großer Teil der Limettenernte zerstört worden, der Preis ist fünf Mal höher als sonst. Statt bei umgerechnet 0,76 Euro liegt der Preis bei 4,25 Euro je Kilogramm. Der Fisch wird für Ceviche in Limettensaft eingelegt. Hernandez betonte, man hoffe, schnell das Angebot steigern zu können. Ein Import von Limetten sei vorerst noch nicht geplant.


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