Mehr MRT- und CT-Untersuchungen in Wien - Chefarztpflicht bleibt

Wien (APA) - In Wien werden immer mehr Computertomographien (CT) und Magnetresonanztomographien (MRT) durchgeführt. Im ersten Halbjahr waren...

Wien (APA) - In Wien werden immer mehr Computertomographien (CT) und Magnetresonanztomographien (MRT) durchgeführt. Im ersten Halbjahr waren es 120.400 Untersuchungen - um elf Prozent mehr als von Jänner bis Juni 2016, informierte die Wiener Gebietskrankenkasse am Freitag. Für das Gesamtjahr prognostiziert die WGKK diesbezügliche Ausgaben von 34 Millionen Euro - um vier Millionen mehr als im Vorjahr.

Bis inklusive Juni schlugen die CT- und MRT-Untersuchungen mit 18,3 Millionen Euro zu Buche. Das entspricht einer Steigerung von rund 1,9 Millionen Euro zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wobei die WGKK anmerkt, dass die Wartezeiten zurückgegangen seien. Bei manchen Instituten bekomme man derzeit einen Termin binnen weniger Tage oder zwei Wochen.

In Wien gilt seit Juni wieder die chefärztliche Bewilligungspflicht für CT und MRT. WGKK-Chefin Ingrid Reischl hatte diesen Schritt mit der besseren Nachvollziehbarkeit begründet, wer von wem wie oft wohin geschickt werde. Gleichzeitig hatte sie damals versichert, dass Leistungen infolge der Chefarztpflicht nicht gekürzt würden.

Auf APA-Nachfrage hieß es bei der WGKK heute, dass die Genehmigungspflicht „bis auf Weiteres“ aufrecht bleibe. Ziel sei es, „einen Einblick in die aktuelle Versorgungssituation zu gewinnen sowie auf die medizinisch gerechtfertigte Indikation und den korrekten Einsatz zu achten“. Eine entsprechende Regelung gebe es im Übrigen in der Mehrzahl der Bundesländer.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Kommentieren