Neue Regeln zur Bestattung: Verstreuen der Asche bleibt tabu

Die Novelle zur Urnenbestattung bringt keine Liberalisierung. Angehörige dürfen nur einen kleinen Teil der Asche haben.

Urnen außerhalb des Friedhofes zu vergraben, ist gesetzlich beschränkt zulässig. Maximal vier dürfen es pro Grund sein.
© boehm

Von Anita Heubacher

Innsbruck –Die Asche von Verstorbenen auf den Bergen oder sonstwo zu verstreuen, bleibt in Tirol verboten. Nur einen kleinen Teil der Asche dürfen die Angehörigen in einem kleinen Behältnis zum Andenken an den Verstorbenen mitnehmen. Auch bei der Urnenbeisetzung gibt es keine wesentliche Liberalisierung. Urnen außerhalb des Friedhofes auf dem eigenen Grund zu begraben, bedarf weiterhin der Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft. Wenn die Anzahl der Grabstellen der privaten Begräbnisstätten vier übersteigt, darf keine weitere Ausnahmegenehmigung erteilt werden. So lautet der Entwurf zur Novelle des Landessanitätsgesetzes, die nun vorliegt.

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