Tennis: US-Open-Titelverteidigerin Kerber weiter in der Formkrise

Toronto (APA/dpa) - Etwas mehr als drei Wochen vor Beginn der US Open in New York befindet sich die Titelverteidigerin in einer anhaltenden ...

Toronto (APA/dpa) - Etwas mehr als drei Wochen vor Beginn der US Open in New York befindet sich die Titelverteidigerin in einer anhaltenden Formkrise. Angelique Kerber verlor am Donnerstag im Achtelfinale des WTA-Premier-Turniers in Toronto schon im Achtelfinale gegen die US-Amerikanerin Sloane Stephens mit 2:6,2:6. Es ist ein weiteres Zeugnis eines schwachen Jahres der im Vorjahr so starken Deutschen.

Die 29-jährige Kielerin hat nun nur noch kommende Woche in Cincinnati die Gelegenheit, noch vor Flushing Meadows den Turnaround zu schaffen. Achtelfinal-Aus bei den Australian Open, Erstrunden-Schlappe bei den French Open, Achtelfinal-Niederlage in Wimbledon, bisher kein WTA-Titel 2017: Für Kerber verläuft das Jahr nach ihrem Durchbruch an die Weltspitze im Vorjahr, als sie u.a. mit den Major-Triumphen in Melbourne und New York, dem Wimbledon-Finale, Olympiasilber und dem Endspiel bei den WTA-Finals das Jahr als Nummer eins beendet hatte, eigentlich katastrophal.

Kerber ist zwar noch Weltranglisten-Dritte, im Race to Singapore für die WTA-Finals liegt die Linkshänderin allerdings nur an 16. Stelle. Vor einigen Tagen hatte sie die Rückschläge als Teil eines größeren Prozesses eingeordnet. „In den vergangenen Wochen habe ich so hart trainiert, wie ich konnte, und mich bis an die Grenze gepusht, um mir in den kommenden Turnieren die bestmögliche Chance zu geben“, schrieb Kerber auf Facebook.

Während bei den Herren in Flushing Meadows durch das Fehlen sogar beider verletzter Vorjahresfinalisten (Sieger Stan Wawrinka, Finalist Novak Djokovic) eine Titelverteidigung unmöglich ist, so ist eine erfolgreiche Titelverteidigung bei den Damen aktuell zumindest unwahrscheinlich.

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