400 Fans beim Training versetzten Neo-Hai Wahl ins Staunen

Die erste Trainingswoche bei den Innsbrucker Haien ging bei Mitch Wahl unter die Haut.

Die Innsbrucker Haie sind begehrt – Neuerwerbung Mitch Wahl drückte Nachwuchskraft Florian seinen „Stempel“ auf.
© Gruber

Von Alex Gruber

Innsbruck –Am Samstag kam man in der Tiroler Wasserkraft-Arena aus dem Staunen kaum heraus, dass an die 400 Zuseher den Weg zu einem ersten Eishockey-Match­training fanden. Nach der Play-off-Qualifikation in der Vorsaison ziehen die Innsbrucker Haie die Fans wieder an.

„Ich habe nicht so viel­e Leute erwartet. Es macht Spaß. Wir hatten eine gute Woche“, blickte Mitch Wahl durchs Oval. Der 27-jährige US-Amerikaner hat in seiner Eishockey-Karriere ja schon einiges gesehen. Nach einem Junior Championship mit den Spokane Chiefs spielte der Angreifer in der American Hockey League und zuletzt in Skandinavien (Finnland und Schweden) vor. Champions-League-Partien im Dress der Salzburger Bullen hat er auch absolviert (2013/14). Und von seinen neuen Teamkollegen kennt er mit Spurgeon, Lammers, Bishop, Guimond oder Blaine eine ganze Menge. Dementsprechend sei der Einstand „fantastic“ gewesen.

Einen fantastischen Auftritt traut auch Haie-Coach Rob Pallin seiner neuen Offensivkraft zu. „Es ist gut, wenn er das sagt. Ich habe Vertrauen in mich“, grinst der Kalifornier, der seit zwei Monaten frisch unter der Haube ist. Mit Gattin Kelly will er abseits der Eisfläche in den kommenden Wochen auch die Umgebung erforschen, das Thema Familien-Nachwuchs – Team­kollege Ondrej Sedivy und Pallin wurden vergangene Saison ja im Haifischbecken zu Vätern – schiebt er mit einem Schmunzeln noch locker beiseite: „Warten wir ab.“

„It’s hockey time“, wie auch Wahl weiß. Vielleicht ist in der Freizeit ja auch eine Partie Golf drinnen. Ein Hobby, das der Mann aus Kalifornie­n mit Landsmann Andrew Yoga­n teilt. „Ich will mich und mein­e Kollegen besser machen. Dieses Team ist gut zusammengestellt“, kehrt der Glatzkopf gleich wieder in den Arbeitsalltag bei den Haie­n zurück: „Ich weiß, dass ich effektiv sein kann. Es liegt an mir, den Job zu erfüllen und es zu beweisen.“

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