Mexikos Regierungspartei lässt externe Präsidentschaftskandidaten zu

Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Inmitten einer schweren Krise macht die mexikanische Regierungspartei PRI ein knappes Jahr vor der Präsidentschafts...

Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Inmitten einer schweren Krise macht die mexikanische Regierungspartei PRI ein knappes Jahr vor der Präsidentschaftswahl den Weg für externe Kandidaten frei. Die Delegierten stimmten am Samstag mehrheitlich dafür, dass künftig auch Nicht-Mitglieder als Präsidentschaftskandidaten für die Partei der Institutionalisierten Revolution antreten dürfen.

Bisher mussten Kandidaten mindestens zehn Jahre Parteimitglied sein. Beobachter gingen davon aus, dass damit eine Kandidatur von Finanzminister Jose Antonio Meade ermöglicht werden soll. Er gehört keiner Partei an. Auch Bildungsminister Aurelio Nuno ist als Kandidat im Gespräch. Präsident Enrique Peña Nieto darf aus verfassungsrechtlichen Gründen bei der Wahl am 1. Juli 2018 nicht mehr antreten.

Die PRI regierte Mexiko ohne Unterbrechung von 1929 bis 2000. Nach zwei konservativen Regierungen ist sie seit 2012 wieder an der Macht. In Umfragen liegt sie derzeit allerdings nur auf dem dritten Platz.

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