Donauinselfest mal anders: Afrika Tage gastieren wieder in Wien

Wien (APA) - Es ist gewissermaßen das andere Donauinselfest: Am Freitag startet die inzwischen 13. Auflage der „Afrika Tage“ auf dem städtis...

Wien (APA) - Es ist gewissermaßen das andere Donauinselfest: Am Freitag startet die inzwischen 13. Auflage der „Afrika Tage“ auf dem städtischen Eiland. Neben zahlreichen Konzerten am Festivalgelände bei der Nordbahnbrücke - am besten erreichbar mit der U6 - wird einmal mehr buntes Rahmenprogramm geboten. Bis 5. September stehen Trommelsessions, Tanzworkshops und afrikanische Kulinarik am Programm.

Das Festivalgelände ist täglich ab 14 Uhr geöffnet, die Livekonzerte starten in der Regel um 18 Uhr. Den Eröffnungstag bestreiten die Afro-Soul-Truppe EMASHIE sowie der in Benin geborene und in Frankreich aufgewachsene Roots-Reggae-Vertreter Joe Pilgrim samt Band The Ligerians.

Weitere Highlights aus dem diesjährigen Line-up sind etwa Blake Slate (19. August), die inzwischen 42 Jahre auf der Bühne stehen und mit „Amigo“ einen veritablen Hit gelandet haben, oder Dawn Penn (23. August). Die Jamaikanerin schaffte Mitte der 1990er-Jahre mit „You Don‘t Love Me (No, No, No)“ beachtliche Charts-Platzierungen.

Wer für europäische Augen und Ohren eher exotische Instrumente entdecken will, ist indes bei Sona Jobarteh (26. August) gut aufgehoben. Sie spielt seit Kindertagen die Kora, ein harfenartiges Instrument mit kürbisförmigem Korpus aus Westafrika. Vertrauter, weil poppiger klingen indes Osibisa (3. September). In London 1969 gegründet, wurden sie mit Songs wie „Sunshine Day“ oder „Dance The Body Music“ zu fixen Vertretern der sogenannten World-Music-Szene.

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Weil man aber nicht nur die Musik, sondern zudem Traditionen und Kulinarik afrikanischer Länder den Besuchern näher bringen will, fällt auch heuer das Rahmenprogramm wieder üppig aus. Auf dem 40.000 Quadratmeter großen Gelände gibt es etwa Kunsthandwerk, Köstlichkeiten abseits der hierzulande inzwischen bekannten Kochbanane - von Akara über Bissap bis Igishue - oder Workshops für Trommeln, Bauch- oder Strohtanz. Spezialshows zu Themen wie „Tänze der Wüste“ oder „Seefahrer und Fischer“ sowie ein „Sahara-Zelt“ runden das Angebot ab.

Für Kinder gibt es zum Zeitvertreib etwa eine Druckwerkstatt, Schminken oder Pony- und Eselreiten. Um die Kultur und das Leben in Afrika erfahrbar zu machen, können die Kleinen arabische Schriftzeichen lernen, Sandbilder gestalten oder afrikanische Schmetterlinge kennenlernen.

Um Zutritt zum Festivalgelände zu erlangen, braucht man ein Ticket. Tageskarten kosten im Vorverkauf zwölf Euro (Montag bis Donnerstag) bzw. 20 Euro (Freitag bis Sonntag) zuzüglich allfälliger Gebühren. Ein an allen Tagen gültiger Festivalpass kommt auf 75 Euro plus Gebühren. An den Montagen ist der Eintritt frei, ebenso am Abschlusstag, dem 5. September.

(S E R V I C E - www.afrika-tage.at)


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