Charlottesville - US-Internetprovider wirft rechtsextreme Seite raus

Charlottesville (Virginia) (APA/Reuters) - Der US-Internetprovider GoDaddy hat die Betreiber der rechtsextremistischen Internetseite „Daily ...

Charlottesville (Virginia) (APA/Reuters) - Der US-Internetprovider GoDaddy hat die Betreiber der rechtsextremistischen Internetseite „Daily Stormer“ aufgefordert, sich umgehend einen neuen Anbieter zu suchen. Auf der Seite sei die Frau verunglimpft worden, die am Rande einer Demonstration weißer Rassisten in Charlottesville getötet wurde, hieß es zur Begründung.

Die Internetseite „Daily Stormer“ habe mit dem verunglimpfenden Artikel die Geschäftsbedingungen von GoDaddy verletzt, teilte das Unternehmen am Sonntag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die Frau kam ums Leben, als ein Auto Polizeiangaben zufolge in eine Gruppe von Gegendemonstranten raste. 19 weitere Menschen wurden verletzt, fünf von ihnen schwer. Der Fahrer des Fahrzeugs befindet sich Sicherheitskräften zufolge in Polizeigewahrsam.

Der „Daily Stormer“ ist eine Neonazi-Seite weißer Rassisten. Sie steht in Verbindung mit der rechtsextremistischen Bewegung, die die Kundgebung am Samstag in Charlottesville organisiert hatte.

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

GoDaddy wurde 1997 gegründet und hat seinen Sitz im US-Staat Arizona. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 6.000 Mitarbeiter.


Kommentieren