„Jobmotor“ brummt im Bezirk Landeck

Landeck – Vollbeschäftigung wird in der EU unterschiedlich definiert – etwa wenn die Zahl der offenen Stellen die der Arbeitslosen übersteig...

Der Andrang beim Landecker AMS ist deutlich geringer geworden.
© Wenzel

Landeck –Vollbeschäftigung wird in der EU unterschiedlich definiert – etwa wenn die Zahl der offenen Stellen die der Arbeitslosen übersteigt. In Österreich gilt: Die Arbeitslosenrate muss kleiner als 3,5 Prozent sein. Genau diesen Grenzwert weist die Juli-Statistik des AMS für den Bezirk Landeck aus.

Das heißt, das Landecker AMS konnte hervorragende Zahlen zum Stichtag 31. Jul­i ermitteln: „Die Arbeitslosigkeit ist um 17,2 Prozent gegenüber Juli 2016 gesunken“, wird im jüngsten Monatsbericht publiziert. Zum Vergleich: Tirolweit war die Arbeitslosigkeit 11,3 Prozent rückläufig.

Bei insgesamt 20.891 unselbstständig Beschäftigten im Bezirk haben 763 Personen einen Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt. „175 davon haben eine fixe Einstellzusage“, heißt es beim AMS. Dass der „Jobmotor“ im Tourismusbezirk Landeck brummt, zeigt auch die steigende Zahl an offenen Stellen: 402 waren es im Juli, 84 mehr als vor einem Jahr. Auch für junge Leute sieht der regionale Arbeitsmarkt deutlich besser aus als vor einem Jahr: 50 Frauen und 47 Männer bis 24 Jahre waren auf Jobsuche vorgemerkt. Das sind 31 bzw. 18 weniger als voriges Jahr. Nur zehn Jugendliche haben laut AMS noch keine Lehrstelle gefunden. Andererseits konnten im Bezirk 136 Ausbildungsplätze zum Stichtag 31. Juli nicht besetzt werden.

Die Zahl der älteren Arbeitslosen (über 50 Jahre) ist mit 267 praktisch unverändert geblieben. (TT, hwe)


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