Wattens sucht gegen Lustenau Weg zurück in die Erfolgsspur

Spielerisch waren die letzten vier Runden der WSG Wattens okay. Nur defensiv soll die Silberberger-Elf nicht mehr so “brav“ agieren.

Will gegen Austria Lustenau heute die Null halten – Wattens-Goalie Ferdinand Oswald.
© gepa

Wattens –Die WSG Wattens wird heute (18.30 Uhr) das dritte Saisonheimspiel gegen Austria Lustenau und auch die sechste Runde in einer veränderten Aufstellung vornehmen. Die Rotation ergibt sich aus der Erkrankung von Sandro Neurauter, der beim 1:3 gegen Wacker in der Innenverteidigung agierte. Ansonsten sieht sich WSG-Coach Thommy Silberberger nach der Vorstellung im Derby nicht zu vielen Veränderungen gezwungen: „Spielerisch waren die Leistungen in den letzten vier Runden immer okay, nur defensiv sind wir zu brav. Und da müssen wir gegensteuern“, hält der Wattens-Coach fest.

Ein bisschen habe das Team im Unterbewusstsein sicher auch unter der gestiegenen Erwartungshaltung „von Umfeld, Medien und Fans“ zu leiden: „Im Endeffekt sind wir aber die Gleichen geblieben und haben mit Martin Svejnoha (jetzt Co-Trainer) und Christian Gebauer (Altach) zwei Hochkaräter verloren.“

Wer daraus ein Jammern vernimmt, der irrt. Silberberger wird wohl auch heute Neuzugang Sebastian Santin auf der Rechtsverteidiger-Position mit seinem Speed gegen Christopher Drazan eine Chance geben, das Blatt solle sich im Kollektiv wenden: „Wenn wir die gleiche Intensität auf den Platz bringen wie gegen Wacker, dann bin ich überzeugt, dass wir das Feld als Sieger verlassen.“

Bei Juventus-Leihgabe Tamba M’Pinda (19) geht sich die Anmeldung fürs heutige Match nicht aus, Silberberger vermerkt aber zu dieser Agenda: „So eine Kooperation hätten wohl auch die Austria und Rapid gerne.“

Der Kopf von Lustenau-Coach Andreas Lipa steckt nach vier Niederlagen und öffentlicher Spieler-Kritik in der Schlinge. Die WSG kann sie zuziehen. (lex)


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