US-Justizminister: Charlottesville-Angriff könnte „Terrorismus“ sein

Washington (APA/AFP) - Der Angriff eines mutmaßlichen Rechtsextremisten mit einem Auto auf Gegendemonstranten in Charlottesville kann nach A...

Washington (APA/AFP) - Der Angriff eines mutmaßlichen Rechtsextremisten mit einem Auto auf Gegendemonstranten in Charlottesville kann nach Ansicht von US-Justizminister Jeff Sessions als „Terrorismus“ eingestuft werden. Sessions sagte am Montag dem Sender ABC, die Attacke mit einem Todesopfer und 19 Verletzten „passt zur Definition von einheimischem Terrorismus nach unserem Gesetz“.

Der Täter hatte sein Auto am Samstag offenbar absichtlich in eine Gruppe von Menschen gesteuert, die gegen einen rechtsextremen Aufmarsch protestierten. Sessions kündigte zugleich an, dass die Ermittlungen der Justiz in dem Fall mit dem Ziel der „härtesten Anklage“ geführt würden, denn dies sei „unzweifelhaft ein unakzeptabler, bösartiger Angriff“ gewesen. Das Justizministerium hat in dem Fall Ermittlungen auf Bundesebene eingeleitet, die US-Bundespolizei FBI ermittelt.

Der Fahrer des Wagens, ein 20-jähriger mutmaßlicher Neo-Nazi aus Ohio, wurde festgenommen. Ihm wird Mord mit bedingtem Vorsatz vorgeworfen.

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