EU-Botschafter beraten in Brüssel über Nordkorea-Krise

Brüssel/Pjöngjang (APA/dpa) - Die für Sicherheitsfragen zuständigen EU-Botschafter sind in Brüssel zu einem Sondertreffen zur Nordkorea-Kris...

Brüssel/Pjöngjang (APA/dpa) - Die für Sicherheitsfragen zuständigen EU-Botschafter sind in Brüssel zu einem Sondertreffen zur Nordkorea-Krise zusammengekommen. Bei den Gesprächen am Montagnachmittag sollte es laut EU-Kreisen in erster Linie um einen Meinungsaustausch und die Suche nach einem gemeinsamen Kurs gehen. Sie fanden im Rahmen einer Sondersitzung des Politischen und Sicherheitspolitischen Komitees (PSK) statt.

Als Grund für das Botschaftertreffen galten neben den jüngsten nordkoreanischen Raketentests auch die eskalierenden Spannungen zwischen US-Präsident Donald Trump und der Führung in Pjöngjang. Nordkorea hatte zuletzt gedroht, Raketen in Richtung der Pazifikinsel Guam abzufeuern, auf der die USA einen strategisch wichtigen Militärstützpunkt unterhalten. Zuvor hatte Trump offen wie noch kein US-Präsident vor ihm Nordkorea militärisch gedroht.

In dem Streit geht es vor allem um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm. Dieses wird von den USA, aber auch von der EU als Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit auf der ganzen Welt angesehen.

Die Sitzung in Brüssel war von der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini einberufen worden. Sie nahm jedoch nicht persönlich an den Gesprächen teil. Das PSK hätte regulär eigentlich erst am 31. August wieder zusammenkommen sollen.

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