US-Vizepräsident droht Venezuela mit wirtschaftlichem Druck

Caracas/Washington/Bogota (APA/Reuters) - Die USA wollen nach Worten von Vizepräsident Mike Pence die venezolanische Regierung mit diplomati...

Caracas/Washington/Bogota (APA/Reuters) - Die USA wollen nach Worten von Vizepräsident Mike Pence die venezolanische Regierung mit diplomatischem und wirtschaftlichem Druck dazu bewegen, die Demokratie wiederherzustellen. Präsident Donald Trump habe bereits klargestellt, dass man eine Diktatur nicht hinnehmen werde, sagte Pence am Montag bei einem Besuch in der kolumbianischen Stadt Cartagena.

„Ein gescheiterter Staat in Venezuela bedroht die Sicherheit und den Wohlstand auf dem ganzen Kontinent und das Volk der Vereinigten Staaten von Amerika.“ Trump hatte in der vergangenen Woche gesagt, dass er einen Militäreinsatz nicht ausschließe. Damit stieß er bei anderen lateinamerikanischen Staaten und auch bei Gegnern des venezolanischen Staatschefs Nicolas Maduro auf Kritik. In der venezolanischen Hauptstadt Caracas begannen Anhänger von Maduro einen „anti-imperalistischen“ Protestzug, der am Präsidentenpalast mit einer Rede Maduros enden soll.

In Venezuela kommt es seit April zu Massenprotesten gegen die Regierung, bei denen mindestens 120 Menschen getötet worden sind. Nach der umstrittenen Wahl einer Verfassungsversammlung drohen weitere Unruhen. Mit der Wahl hatte Maduro das Parlament ausgehebelt, in dem die Opposition über die Mehrheit verfügt.

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